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Salzburger Pferdealmgenossenschaft Grieswies reg.Gen.m.b.H.

Die Salzburger Pferdealmgenossenschaft Grieswies (Grieswiesalm) liegt im Nationalparkgebiet Hohe Tauern, 22 km südlich von der Ortschaft Rauris entfernt im hintersten Raurisertal (Kolm-Saigurn) am Fuße des 3105 m Hohen Sonnblick.
Die Weideflächen erstrecken sich, beginnend nördlich des Bodenhauses, zum überwiegenden Teil an den Nordhängen des Tales in einer Seehöhe von 1200 m, bis zum „Grieswies-Tauern“ unterhalb des Sonnblicks auf über 2000 m Seehöhe.

Die Geschäftsanteile der Salzburger Pferdealmgenossenschaft „Grieswies“ sind zu unterschiedlichen Teilen im Besitz von 12 der 13 Salzburger Norikerpferdezuchtvereine.

Der derzeitige Besitz umfaßt 669 ha Almfläche, 82 ha Wald, 113 ha Ödland und 2 ha Sonstiges. Insgesamt sind somit 866 ha Gesamtfläche im Eigenbesitz, wovon sich 80% im Gebiet des Nationalparks Hohe Tauern befinden.
 

Den Namen „Grieswiesen“ erwähnten erstmals die Urbarien des Bürgerspitals der Stadt Salzburg im Jahre 1512. Nach mehreren Zwischenbesitzern erwarb 1891 Wilhelm Ritter von Arlt die „Grieswiesalm“ und kaufte 1895 bzw. 1899 die Pirchlalm sowie den Hochmais dazu. 1910 stellte er seinen Almbesitz zum Verkauf.

Die gute Zusammenarbeit des damaligen Pferdezuchtreferenten Vet.-Insp. Kuschee, des Landesalminspektors Ing. Georg Hangel und der Obmänner der Pferdezuchtvereine führte 1911 zur Gründung einer Alpsgenossenschaft und den Ankauf der „Grieswiesalm“ im Ausmaß von 737 ha.

In den nunmehr über 100 Bestandsjahren der Grieswiesalm wurde das Weideangebot durch Zukäufe vergrößert Insbesondere die Frühjahrs- und Herbstweide wurde damit bedeutend verbessert und die durchschnittliche Gesamtalpzeit verlängert (Pferde 99 Tage, Rinder 105 Tage). Auch wurde eine weitestgehende Arrondierung des bisher getrennten Almbesitzes erzielt, welches weidewirtschaftlich aber auch jagdwirtschaftlich sehr wertvoll ist.

Der Genossenschaftszweck war es, für die Aufzucht entsprechender Hengstjährlinge eine gemeinsame Sömmerungsmöglichkeit zu schaffen. Diese Aufgabe hat die Alm bis zum heutigen Tag bevorzugt erfüllt. Darüber hinaus werden Kühe, Kalbinnen und Schafe gesömmert.

Das gesömmerte Vieh stammt zum überwiegenden Teil aus kleineren Betrieben ohne eigene Alpungsmöglichkeit und kommt im Durchschnitt aus über 100 verschiedenen Bauernhöfen aus dem gesamten Bundesland Salzburg. Insgesamt werden rund 140 Pferde, 330 Rinder sowie 200 Schafe und Ziegen aufgetrieben.

Die gesamte Almfläche ist in über 40 Weidegebiete gegliedert, sodass wenigstens ein einmaliger Umtrieb ermöglicht wird.

Ein besonderes Aushängeschild und somit auch ein Publikumsmagnet ist der jährlich um das 3. Juniwochenende stattfindende Noriker Hengstauftrieb 

Obmann:       Alois Hofer, Gschwandt, Taxenbach 
Almverwalter: Andreas Koidl, Bucheben  Tel.: 0664/5241945, Mail: grieswies@gmx.at

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